Warum ist Inbound Marketing heutzutage so wichtig?

Es geht los mit der wichtigsten Frage überhaupt: Warum Inbound-Marketing?

Bevor wir gemeinsam herausfinden, warum Inbound-Marketing die Business-Welt verändert, schauen wir uns noch einmal kurz das traditionelle Marketing an.

Beim traditionellen Marketing geht es für Unternehmen hauptsächlich darum, Kunden zu finden. In der Regel setzen sie dafür Methoden ein, die für Kunden störend sind. Das kann alles Mögliche sein: von Kaltakquise oder Printwerbung bis hin zu TV-Spots und Spam-Mails.

Doch mit technologischem Fortschritt werden diese Methoden immer weniger effektiv und gleichzeitig auch noch teurer. Telefonnummern können blockiert werden, DVR-Recorder machen Fernsehwerbung weniger effektiv und Spam-Filter blockieren Massen-E-Mails. Über diese Kanäle können Werbebotschaften zwar immer noch verbreitet werden, doch kostet dies deutlich mehr.

Traditionelles Marketing stört und unterbricht den Kunden und orientiert sich an den Bedürfnissen der Marketer. Der traditionelle Ansatz ist praktisch für Marketer, denn sie können den Leuten ihre Inhalte präsentieren, wann immer sie möchten. Auch wenn die potenziellen Kunden das gar nicht wollen. Doch das ist kein schönes Erlebnis für den Empfänger – den potenziellen Kunden. Inbound-Marketer stellen dieses Modell komplett auf den Kopf.

Worum geht es denn nun bei Inbound Marketing eigentlich?

Inbound-Marketing steht für eine grundlegende Änderung der Art und Weise, wie Marketing funktioniert. Anstelle der alten, unterbrechenden Werbebotschaften, bei denen der Marketer oder der Vertriebsmitarbeiter alle Fäden in der Hand hatte, geht es beim Inbound-Marketing darum, potenziellen Kunden die Kontrolle zu überlassen.

Leute werden jetzt nicht mehr mit TV-Spots genervt. Stattdessen erstellen Marketer Erklärvideos, die potenziellen Kunden tatsächlich ansehen möchten. Anstelle von bezahlten Display-Ads.

Printmedien können Firmen zum Beispiel einen Unternehmens-Blog erstellen, auf den die Kunden sich freuen. Und statt Kaltakquise zu betreiben, erstellen sie nützliche Inhalte, damit potenzielle Kunden sie kontaktieren können, wenn Sie an weiteren Informationen interessiert sind.

Beim Inbound-Marketing geht es darum, von den Kunden gefunden zu werden. Dieser Ansatz ist also kundenorientiert und hilfreich. Würden Sie nicht auch lieber mit einem Unternehmen zu tun haben, das Ihre Bedürfnisse in den Vordergrund stellt statt seiner eigenen?

Bemerkt?

Wahrscheinlich haben Sie sogar schon einmal bemerkt, dass Ihre Lieblingsmarken aktiv Inbound-Methoden verwenden. Zum Beispiel der hilfreiche Blogbeitrag, der in den Ergebnissen einer Suchmaschine ganz oben auftaucht. Oder auch die tolle neue Lösung für ein Problem, die Sie bei LinkedIn entdeckt haben. Oder die Produktbewertung, die bei Facebook gepostet wurde.

Beim Inbound-Marketing geht es darum, an der Unterhaltung teilzuhaben. Und das erreichen Sie, indem Sie hilfreiche, relevante Inhalte mit der Welt teilen. Es geht darum, Leute auf sich aufmerksam zu machen. Deshalb heißt es schließlich „Inbound“ (eingehend, einwärts).

Und vor allem geht es darum, Marketing zu entwerfen, das die Leute lieben.

Heutzutage haben die Käufer alle Fäden in der Hand. Denken Sie mal an Ihren letzten Kauf zurück. Haben Sie einen Verkäufer angerufen, und ihm gesagt, dass Sie etwas kaufen möchten? Oder haben Sie sich eigenständig im Internet schlau gemacht? Ich wette, Letzteres war der Fall.

Es wird Zeit, dass Sie diesen Kaufprozess unterstützen. Es wird Zeit, dass Sie auf den Zug aufspringen und Ihren potenziellen Kunden die Möglichkeit bieten, für sich selbst die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Wie betreibt man denn nun Inbound Marketing?

Dafür ist es am besten, zunächst die Inbound- Methodik zu verstehen.

Hier sehen Sie die Inbound-Methodik. Sie zeigt die vier Phasen, aus denen der Inbound- Marketing- und -Vertriebsprozess besteht. Dabei handelt es sich um: Anwerben – „Attract“, Umwandeln — „Convert“, (Verkauf) Abschließen — „Close“ und (Kunden) Pflegen — „Delight“.

Unter der Methodik sind die Mittel und Wege aufgelistet, die Unternehmen in der Regel einsetzen, um diese Phasen erfolgreich zu absolvieren. Sie werden unter der Phase aufgeführt, in der sie jeweils zum ersten Mal eine Rolle spielen. Aber das ist nicht die einzige Phase, in der sie angewendet werden. Einige Werkzeuge — zum Beispiel E-Mails — können für mehrere Phasen der Inbound-Methodik wichtig sein.

Der erste Schritt der Inbound Marketing Methodik

Dabei geht es darum, Fremde auf Ihre Website zu locken, damit aus ihnen Besucher werden. Zu den wichtigsten Hilfsmitteln, um neue Nutzer auf sich aufmerksam zu machen, gehören Blogging, die Optimierung Ihrer Website und Social Media.

Nachdem Sie neue Besucher angezogen haben, besteht der nächste Schritt darin, einige von ihnen zu Leads umzuwandeln, indem Sie ihre Kontaktdaten sammeln, allen voran ihre E-Mail- Adressen. Kontaktdaten sind quasi die Währung der Inbound-Welt. Wenn die Besucherdiese wertvolle Währung freiwillig herausgeben sollen, müssen Sie ihnen im Gegenzug dazu etwas bieten.

Bieten Sie ihnen zum Beispiel E-Books, Whitepaper oder Checklisten an – jegliche Informationen, die Ihre potenziellen Kunden als interessant und wertvoll erachten. Sie können Besucher zu Leads umwandeln, indem Sie dem – Sie ahnen es schon —Konversions-Prozess folgen. Website-Elemente wie Calls-to-Actions oder Landing-Pages können das Interesse Ihrer Besucher wecken und Ihnen dabei helfen, Informationen über sie zu erhalten.

Jetzt, da Sie wissen, wie man die richtigen Besucher anzieht und die richtigen Leads konvertiert, kommen wir zu der Phase, in der aus Leads Kunden werden. In der Abschlussphase kommen Mittel wie E-Mails und ein CRM zum Einsatz, die genutzt werden, um zum richtigen Zeitpunkt etwas an die richtigen Leads zu verkaufen

Worum geht es nun?

Beim Inbound-Marketing geht es darum, Ihren Nutzern tolle Inhalte zu liefern – egal, ob es sich dabei um Besucher, Leads oder bestehende Kunden handelt. Nur, weil jemand schon ein Kunde ist, heißt das auf keinen Fall, dass Sie diese Person vergessen sollten! Inbound- Unternehmen verwenden auch Ressourcen darauf, Bestandskunden zufrieden zu stellen und mit ihnen zu interagieren. So werden aus ihnen zufriedene Promoter für die Produkte und Dienstleistungen, auf die sie vertrauen.

Daraufhin beginnt die ganze Methodik wieder von vorn, wenn Promoter ihrem Bekanntenkreis etwas darüber erzählen und die Werbetrommel für Ihre Produkte und Services rühren.

Ein wichtiger Punkt wurde in der Methodik hier nicht aufgeführt — und zwar die Analyse, Doch warum? Weil die Analyse zu jeder einzelnen Aktion Ihrer Inbound-Strategie gehört. Alles, was Sie im Rahmen derselben tun-jedes erstellte Inhaltselement, jede gestartete Kampagne oder jede Marketing-Aktion-, sollte analysiert werden.

Als echter (und wirklich erfolgreicher) Inbound-Marketer müssen Sie wissen, was funktioniert und was nicht, wie Sie neue Lösungen implementieren und Ihre Aktivitäten so effizient wie möglich gestalten können. Und das erreichen Sie, indem Sie sich die Zeit nehmen, Ihre Arbeit zu analysieren.

Erfahren Sie hier was Wiki dazu schreibt.

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